Tag 8 - 01.02.2017

Kibbuz Ein Gev

Am Ostufer des See Genezareth liegt der Kibbuz Ein Gev, eine der ersten von insgesamt 270 Kibbuz-Siedlungen auf dem Boden des heutigen Israel. Die Seelage ist erholsam schön, vor der nahezu endlosen Weite des Yam Kinnereth wie er auf Hebräisch heißt, am Horizont zeichnet sich Tiberias ab, bevor sich Hügel von Galiläa sanft in die Höhe erheben. Der Kibbuz Ein Gev wurde 1937 von deutschen und österreichischen Juden gegründet, sie flohen vor den Nazis und fanden im damaligen Palästina eine verwilderte Natur vor. Die Siedlung mit 350 Einwohnern pflegt weiterhin die Kibbuz-Tradition. Haupteinnahmequelle ist die landwirtschaftliche Nutzung der fruchtbaren Böden für den Anbau von Gemüse und Obst.

Eisenbahnstrecke

Die Eisenbahnstrecke führte über 161 km von Haifa nach Dar’a im heutigen Syrien, wo sie 123 km südlich von Damaskus in die Hauptstrecke mündete. Die Trasse führte vom Tal Jesreel hinunter bis ins Jordantal, dem tiefsten Punkt, auf dem eine oberirdische Eisenbahn jemals verkehrte. Von dort führte sie über eine Reihe spektakulärer Viadukte durch die Schlucht des Yarmuk hinauf nach Syrien.

Yardenit

Yardenit, auch bekannt als Taufstation, ist eine Taufanlage, die sich entlang des Jordan-Flusses in der Region Galiläa im Norden Israels befindet und von christlichen Pilgern besucht wird. Nach der christlichen Überlieferung fand die Taufe Jesu in Qasr el Yahud, nördlich des Toten Meeres und östlich von Jericho statt.

Haifa

Haifa ist mit ca. 300.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Israels und die größte Hafenstadt des Landes. Sie liegt am Kap des Karmelgebirges am Südrand der Bucht von Haifa. Haifa gilt als Stadt, in der Juden und Araber vergleichsweise friedlich nebeneinander leben.
Ab 1905 war Haifa der Endpunkt einer Nebenstrecke der Hedschasbahn, später auch ein wichtiger Knotenpunkt für weitere Bahnlinien entlang der östlichen Mittelmeerküste und nach Ägypten, was die Entwicklung der Stadt ebenfalls nachhaltig unterstützte. Im 20. Jahrhundert, vor allem aber nach der israelischen Staatsgründung, war Haifa für viele auf dem Seeweg ankommende Einwanderer das Tor nach Israel bzw. zum britischen Mandatsgebiet Palästina. Haifa ist heute eine der wichtigsten Hafen- und Industriestädte des Landes und das größte städtische Zentrum Nordisraels.

Württembergische Templersiedlung

Die Tempelgesellschaft ist eine um 1850 im Königreich-Württemberg entstandene Religionsgemeinschaft. Während des Zweiten Weltkriegs flohen zahlreiche Templer aus Deutschland nach Israel, wo sie in Haifa eine neue Bleibe fanden. Auch heute noch gibt es organisierte Templergemeinen in Deutschland und Australien.

Bahai Gärten

Die Bahai Gärten sind die auffälligste Sehenswürdigkeit der israelischen Hafenstadt Haifa. Sie erstrecken sich mit ihren Grünflächen und den ziegelroten Wegen über 19 Terrassen von der mittleren Stadt hinab bis an die „German Colony“ im unteren Stadtteil – ein Höhenunterschied von 250 m. Die „Hängenden Gärten“, wie sie auch genannt werden, gelten als Friedenssymbol und Ort der Ruhe.
Der Berg Karmel steht für Reichtum und Fruchtbarkeit. In Hebräisch bedeutet sein Name „Weinberg“. Heilig für Juden und Christen gleichermaßen, ist er auch von großer Bedeutung für die Bahai, als ihr geistiges und administratives Zentrum. Im Herzen des Berges liegt das Grabmal des Bab, des Märtyrer-Propheten der Bahai-Religion. Mit seiner auf Anhieb erkennbaren goldenen Kuppel ist der Bahai-Schrein das weltweite Zentrum der Bahai-Religion.

Kloster Stella Maris / Karmeliterkirche

Die aus dem 19. Jahrhundert stammende Karmeliterkirche und das Kloster Stella Maris –Stern des Meeres - wurden an der Westgrenze des Berges Karmel, über der Hafenstadt Haifa, hoch über dem Mittelmeer, errichtet. Der Name Stella Maris ist eine Anrufung Marias, der Mutter Jesu Christi. Edith Stein (Ordensname Teresia Benedicta vom Kreuz) wird in der katholischen Kirche als Heilige und Märtyrin der Kirche verehrt; sie war eine deutsche Philosophin und Frauenrechtlerin jüdischer Herkunft, die 1922 durch die Taufe in die katholische Kirche aufgenommen wurde und 1933 unbeschuhte Karmelitin wurde. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde sie „als Jüdin und Christin“ Opfer des Holocausts. Papst Johannes Paul II. sprach Teresia Benedicta vom Kreuz am 1. Mai 1987 selig und am 11. Oktober 1998 heilig.
Die christlichen Karmeliter errichteten oberhalb dieser Höhle ihr besonderes Kloster, welches Sie dem Propheten Elijah gewidmet haben. Das Kloster wurde schließlich nach mehrmaliger Zerstörung und Wiederaufbau im Jahre 1836 fertiggestellt und eingeweiht. Das Symbol des Ordens befindet sich über dem Eingang zum Kloster; es zeigt ein Kreuz auf dem Gipfel des Berges Karmel und darüber das Schwert des Propheten Elijah mit folgender Inschrift: "Ich habe um den Herrn, den Gott Zebaoth, geeifert“. In der Eingangstür befindet sich ein Relief, welches Elijah mit erhobenem Schwert und der Fackel des Glaubens zeigt.

Falafel

Die aus pürierten Kichererbsen, Kräutern und Gewürzen hergestellten Falafel-Bällchen können getrost als „Grundnahrungsmittel“ in Israel eingestuft werden. Das Gericht stammt ursprünglich aus der arabischen Küche.

Granatapfel

Granatäpfel – hebräisch Rimonim – gehören zu den ältesten einheimischen Früchten und sind bereits in der Bibel im Alten Testament erwähnt. Der Granatapfel soll 613 Kerne haben, genauso viel, wie das Alte Testament Gesetze enthält. Der Granatapfel ist ein Symbol für Leben und Fruchtbarkeit, aber auch für Macht, Blut und Tod.

Caesarea

Caesarea gehört heute zu den bedeutendsten historischen Stätten Israels. Seine Blütezeit erlebte es zur Gründung während der römischen Herrschaft – zu Ehren der römischen Kaiser wurden einige Orte Caesarea genannt – und als Kreuzfahrerfestung. Herodes ließ an diesem Ort riesige befestigte Paläste, große Tempel, Amphitheater und Aquädukte errichten, doch sein „Meisterstück“ war der Bau einer völlig neuen Hafenstadt, die heute zwischen Tel Aviv und Haifa zu besichtigen ist. Aus Mangel einer Quelle ließ er ein 15 km langes Aquädukt bauen, um die prunkvolle Stadt mit Wasser zu versorgen.

Tel Aviv

Tel Aviv ist die zweitgrößte Metropole Israels und zählt über 420.000 Einwohner. Direkt am Mittelmeer gelegen, bietet sie einerseits Touristen und Einheimischen das mediterrane Klima und Flair, andererseits steht Tel Aviv für den weltlichen Teil des jüdischen Staates Israel. Nicht nur die Menschen zeigen sich weltoffen, sondern auch die Gastronomie anhand ihrer internationalen Einflüsse.

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