Tag 9 - 02.02.2017

Jaffa

Vielen ist der Name „Jaffa“ durch Orangen bekannt und tatsächlich ist Jaffa der Namensgeber, denn vom örtlichen Hafen aus wurden die sonnenverwöhnten Zitrusfrüchte in alle Welt verschifft. Heute ist Jaffa bei Touristen sehr beliebt, viele Künstler haben ihre Ateliers in der von schmalen Gassen durchzogenen Altstadt, am Hafen mehrt sich von Jahr zu Jahr die gastronomische Vielfalt zur Freude von Besuchern und die unmittelbare Nähe zum Meer erzeugt ein Hauch von Internationalität. Auch wenn heute nur noch 5.000 Araber in diesem Stadtteil leben, ihre typischen Gerichte wie Hummus oder Shakshuka werden von Arabern seit Jahrzehnten in ursprünglicher Qualität angeboten und sind über die Landesgrenzen bekannt.
In den schmalen Gassen der Altstadt Jaffas finden sich noch heute zahlreiche, liebevoll restaurierte Steingebäude aus der osmanischen Periode, die zu einem wunderschönen Künstlerviertel gehören. Eine der Hauptsehenswürdigkeiten ist die Kuppe des in ihrem Zentrum liegenden Hügels, auf dem sich Restaurants, Galerien und exklusive Judaica-Läden, eine Promenade, die alte Meeresmauer, ein Besucherzentrum und der Kdumim-Platz befinden. Der Hafen der Stadt ist in der Regel von Touristen und Fischern bevölkert. Hier stehen auch einige wichtige christliche Stätten, wie etwa das Franziskanerkloster St. Peter aus dem 17. Jahrhundert, das Haus Simon des Gärbers sowie das Grab der Jüngerin Tabitha (Tabea), die aufgrund ihrer guten Taten von Petrus vom Tode erweckt wurde.
Archäologische Fundstücke zeigen, dass Jaffa bereits 3500 v. Chr. besiedelt war, ägyptische Inschriften bezeichnen den hiesigen Ort als „Ipu“, und in der Bibel im Buch Jona des Alten Testaments wird er als Joppe und Hafen der Tarsis-Schiffe erwähnt. Holzlieferungen für den ersten und zweiten jüdischen Tempel wurden über diesen Hafen importiert. Auch für Napoléon Bonaparte war Jaffa bedeutungsvoll, das er 1799 nach sechsstündigem Artilleriebeschuss einnahm. Das Ende des Ersten Weltkriegs besiegelte auch die Niederlage des Osmanischen Reichs, aus dem das Völkerbundsmandat für Palästina unter der Verantwortung von Großbritannien entstand, das per UN-Beschluss 1948 endete. Im Jahr 1950 wurden beide Orte zu Tel Aviv-Jaffa vereinigt.

Carmel Markt

Der Carmel Markt ist der größte Obst- und Gemüsemarkt in Tel Aviv und bietet täglich, außer samstags, eine reiche Auswahl an frischen Produkten und aromatischen Gewürzen der Region. Köche, auch von namhaften Restaurants decken sich hier mit lokalen Erzeugnissen gerne ein, einige von ihnen sind in unmittelbarer Umgebung des Carmel Markts. Wer von der Allenby Straße kommt, muss sich erstmal zwischen Kleidungs- und Schuhständen durcharbeiten, vorbei an dem einen oder anderen Blumenstand, um zu den farben- und duftreichen Lebensmitteln zu gelangen. Neben den traditionellen Obst- und Gemüseständen mit großer Auswahl haben sich auf dem Carmel Markt dutzende von Imbissen, kleinen Lokalen und Cafés etabliert. Falafel- und Shawarmastände sind nicht zu übersehen. Eine weitere Spezialität sind fertige Gewürzmischungen, für Salate und Reis beispielsweise. Nicht selten sind auch Nüsse und Trockengemüse beigemischt.

Rothschild-Boulevard

Der Rothschild-Boulevard ist einer der Hauptstraßen im Zentrum von Tel Aviv, im Herzen des Finanzviertels. Sie wurde ursprünglich „Straße des Volkes“ genannt; später wurde die Straße zu Ehren von Baron Edmond James de Rothschild umbenannt. Ein Haus, an der Ecke des Rothschild-Boulevards und der Herzl-Straße, wurde 1909 von der Familie Eliavson erbaut, einer von Tel Avivs Gründungsfamilien. Israels Unabhängigkeitserklärung wurde in der Unabhängigkeitshalle am Rothschild-Boulevard unterzeichnet. Viele der historischen Gebäude sind im Bauhaus oder im internationalen Stil gebaut und bilden einen Teil der „Weißen Stadt“ Tel Avivs, einem UNESCO-Weltkulturerbe.

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